Solarstrom auch 2010 attraktiv?

Neue Einspeisevergütungssätze 2010

Ab 1. Januar 2010 wird die Einspeisevergütung für Solarstrom angepasst. Konkret sinkt die Einspeisevergütung für Anlagen bis 100 kWp um 9% und für größere Anlagen und Freiflächenanlagen um 11%.
Trotzdem bleibt die Investition in Solarstrom attraktiv: Die Preise für Module und Wechselrichter fallen in ähnlicher Höhe wie die Vergütung. Außerdem sorgt bei einer Installation Anfang 2010 die längere Laufzeit (das erste Jahr und 20 Jahre) für eine Verbesserung der Rendite.

Es gelten folgende neuen Einspeisevergütungssätze:

Anlagen bis 30 KWp:
39,14 ct/kWh
Anlagen ab 30 KWp: 37,23 ct/kWh
Anlagen ab 100 KWp: 35,23 ct/kWh
Anlagen ab 1 MWp: 29,37 ct/kWh
Freiflächen-Anlagen: 28,43 ct/kWh
PV-Eigenverbrauch: 23,01 ct/kWh (bis 30 kWp)

Grund für die stärkere Absenkung der Tarife ist die deutliche Überschreitung des im EEG festgelegten Schwellenwertes an zusätzlich installierter PV-Leistung von Oktober 2008 bis Ende September 2009 von 1500 MWp. Laut Bundesnetzagentur lag der Zuwachs an installierter PV-Leistung in diesem Zeitraum bei rund 2340 MWp.


Höhere PV-Degression kommt 2010

Die neue Regierungskolaition hat sich außerdem in ihrem Koalitionsvertrag auf eine höhere PV-Degression im Jahr 2010 festgelegt. Es gebe jedoch noch keinen konkreten Zeitplan, weshalb nicht mit einer Senkung der Vergütungssätze vor Mitte des Jahres zu rechnen ist.